Gründungsgeschichte 1963 Gründungsmitglieder: Georg Kugi und Franz Gasparin
Die Wasserrettungseinsatzgruppe Faaker See wurde am 16.April 1963 im Gasthof Urschitz im Gasthof Urschitz in Ratnitz gegründet. Trauriger Anlass war ein tödlicher Badeunfall im Faaker See.
Initiatoren der Einsatzgruppe waren Verkehrsamtsleiter Georg Kugi, Fremdenverkehrsreferent Matthäus Lamprecht und Basilius Gasparin. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es für Notfälle am Faaker See bei der städtischen Feuerwehr Villach und beim Österreichischen Roten Kreuz eine technische Nothilfe gegeben. Da diese nur am Papier bestand, schlug man Dr. Hans Offner, dem damaligen Obmann der Wasser-Rettung Kärnten vor, eine eigene Rettungsorganisation zu gründen.
Harald Bader und Franz Urschitz, zwei sportbegeisterte Leut aus der Gemeinde Finkenstein, waren von dieser Idee begeistert und suchten junge Mädchen und Burschen, die zu Rettungs- schwimmern ausgebildet wurden. Erster Einsatzleiter wurde Basilius Gasparin.


Die ersten Rettungsschwimmer: Harald Bader und Franz Urschitz mit ihrem Team.




Die erste Rettungsstaffel 1963 Erste Rettungsstaffel: Das Team in Faak.
Die ersten Ausbildungskurse leitete leitete Sportlehrer Rohrer in Warmbad Villach. Perfekt vor- bereitet traten die Teilnehmer am 25.Mai 1963 zur schwierigen Rettungsschwimmerprüfung in Pörtschach an. Alle Faaker Teilnehmer schafften die Prüfung bei Sportlehrer Ernst Großl und bildeten den Grundkader der neuen Einsatzleitung.
Am Anfang konzentrierte sich ihr Einsatz auf den Raum Sandbank und die öffentlichen Strandbäder Wochinz und Fürst. Erst 1964, nach der Eröffnung des Gemeindestrandbades in Faak, verlagerte sich die Tätigkeit hierher, ohne jedoch die anderen Bäder zu vernachlässigen.


Erster Ausbildungskurs: Alle Faaker Teilnehmer schafften die Prüfung.




Aufbau der ersten Tauchstaffel Schauübung unserer Taucher im Strandbad Faak
Im Sommer 1964 fand die erste Schauvorführung im neuen Strandbad Faak statt. Franz Urschitz, Harald Bader und Alfred Wollwang schafften als erste Faaker Wasserretter die Prüfung zum Rettungstaucher in Seeham/Salzburg. Der Aufstellung einer eigenen Tauchstaffel am Faaker See stand nichts mehr im Wege. Sehr viel Eigeninitiative und die Hilfe der Gemeinden Maria Geil und Finkenstein machten die Anschaffung der Tauchausrüstung und eines Kompressors möglich.
Der Faaker See, zwar Gemeindepolitisch zweigeteilt (heute Marktgemeinde Finkenstein-Faaker See und Stadtgemeinde Villach), ist trotzdem allein der Wasser Rettung 1/8 Faak unterstellt und mit 2,4 Quadratkilometern der größte zusammenhängende Einsatzgebiet Kärntens. Auch der kleine Aichwaldsee fällt in das Einsatzgebiet unserer EL.
Da ohne Nachwuchs kein Verein bestehen kann, förderten die Verantwortlichen die Jugendarbeit. Erste Jugendwartin war Brigitte Auer, ihr folgte 1968 Heinz Lambauer, der 20 Jahre ausgezeichnete Arbeit leistet und hunderten Kindern das Schwimmen beibrachte. Von der Bevölkerung wurde das, in den Sommermonaten wöchentlich durchgeführte Jungendschwimmen mit den gestuften Prüfungen positiv aufgenommen. Viele dieser Kinder machten später die Ausbildung zum Rettungsschwimmer und blieben so der ÖWR erhalten.


Taucher beim regelmäßigen Training im Bundessportheim Faak




"Das Blaue Band vom Faaker See" Siegerehrung nach der Seeüberquerung
Einen schweren Verlust erlitte die Einsatzleitung Faak am 24.12.1964: Rettungstaucher und Lehrscheiner Harald Bader starb an Herzversagen. Die ÖWR Faak hatte eines ihrer wichtigsten Mitglieder verloren. Ihm zu Ehren und als finanzielle Unterstützung für die Angehörigen, veranstalteten seine Kameraden der Einsatzleitung ein "Harald-Bader-Gedächtnis-Schwimmen", das mittlerweile als "Blaues Band vom Faaker See" zu einer der größten Schwimmveranstaltungen Kärntens zählt. Jeden ersten Sonntag im August nehmen bis zu 70 Teilnehmer aus vielen Nationen an dieser 750m langen Seeüberquerung teil. Start ist auf der Insel, Ziel im Strandbad Faak. In der Siegerliste sind auch die ehemaligen österreichischen Schwimmstars Kurt Dietrich und Harald Sinzinger zu finden. Der absolute Streckenrekord liegt derzeit bei 8:24min und wird von Constantin Kaiser aus Wien gehalten.

Teilnehmer beim Les-Mans Start auf der Faaker See Insel




Das erste ÖWR Gebäude Nachdem 1965 mit der Gemeinde Finkenstein ein Grund-Pachtvertrag abgeschlossen worden war, konnte endlich mit der Errichtung eines ÖWR-Gebäudes begonnen werden. Da kaum finanzielle Mittel zur Verügung standen, übernahme Einsatzleiter Basilius Gasparin die Bürg- schaft für den Bau. In vielen ehrenamtlichen Stunden wurde das Gebäude fertiggestellt und im Juli 1965 eingeweiht. Somit hatte die ÖWR Faaker See ihre eigene Heimstätte mit einem Sani- täts-, Geräte- und Tauchraum.

Das erste ÖWR-Gebäude:




Große Bewährungsprobe bei den Überschwemmungskatastrophen Mitglieder der Einsatzleitung Faak beim Helfen
1965 und 1966 gab es in Kärnten, besonders in Villach, schwere Überschwemmungen. Alle Mitglieder der Einsatzleitung Faaker See standen im Dauereinsatz, um die ärgste Not zu lindern: Menschen wurden aus den schlimmsten Katastrophengebieten evakuiert und mit den notwenigsten Nahrungsmittel versorgt.

Der überschwemmte Villacher Hauptplatz











Neue Einsatzleiter Im April 1970 legte Einsatzleiter Basilius Gasperin sine Amt zurück. Sein Nachfolger wurde der damalige Schulungsleiter Anton Läufer, der diese Position bis 1974 inne hatte. Von 1974 bis 1976 war Franz Lux mit der Führung der EL betaut, ihm folgte bis 1982 Hans-Martin Melcher.



Die Ära von Ernst Spitzer Prof. Dr. Wultsch mit Einsatzleiter Ernst Spitzer
1983 übernahm Ernst Spitzer ehrgeizig und engagiert die Einsatzleitung. 1984 beseitigte er die Kommunikationsschwierigkeiten der rund um den See eingesetzten Rettungsschwimmer durch die Anschaffung von vier Funkgeräten. 1985 wurde als Höhepunkt der Ära Spitzer auch ein großer Traum der Einsatzleitung war: Der Kauf eines modernen Rettungsbootes für den Faaker See. Ermöglicht wurde das durch Univ. Professor Dr. Ferdinand Wultsch, einem Freund der ÖWR. Er spendete großzügig ÖS 100.000,-. Dazu kamen noch Subventionen der Gemeinden Finkenstein und Villach und des Landes Kärnten Familie Bucher stellte als Seebesitzer unserer Einsatzleitung einen Unterstellplatz auf der Insel zur Verfügung. Damit begann für die ÖWR Faak eine neue Zeitrechnung. War bis dahin jeder Einsatz am See mit großen Schwierigkeiten verbunden gewesen, konnten nun auch die mittlerweile eingerichteten Einsatzstellen in Egg und Drobollach mit dem neuen Rettungsboot schnell und mühelos erreicht werden.

Das erste Rettungsboot:




Neue Einsatzleitung unter Thomas Kopeinig Thomas Kopeinig mit jungen, motivierten Rettungsschwimmern
1990 übernahm Thomas Kopeinig mit einem jungen Funktionärsteam die Einsatzleitung Faak. Große sportliche Erfolge gab es durch Peter Gailer als Sieger bei den Kärntner Meisterschaften im Rettungsschwimmen und durch Tauchwart Rudi Ljevsic, mit Spitzenplätzen bei den Bundesmeisterschaften im Rettungstauchen.
Im Jänner 1991 wurde im Strandbad Egg eine Eisbergeübung durchgeführt und hunderten anwesenden Menschen richtiges Verhalten bei Eisunfällen demonstriert










Die neue Einsatzzentrale Die Einweihung unserer neuen Zentrale
Im Oktober 1993 wurde ein wichtiges Projekt in Angriff genommen: Das 30 Jahre alte und bereits baufällige ÖWR-Gebäude sollte einer modernen und der heutigen Zeit angepaßten Einsatzzentrale weichen.
Unter der Bauleitung von Rudi Ljevsic, der Mitarbeit des ganzen Vorstandes und vieler Mitglieder wurde in 2500 Arbeitsstunden dieses Vorhaben in die Realität umgesetzt. Am 17.Juli 1994 wurde die neue Zentrale, die eine der modernsten in ganz Österreich ist, eingeweiht. Die Neuerrichtung war nur mit großzügiger Unterstützung der Gemeinde Finkenstein, des Landes Kärnten und des Landesverbandes der ÖWR Kärnten möglich.










Megaevent Christbaumtauchen Christbaumtauchen am Aichwaldsee
1991 wurde erstmals ein Christbaumtauchen am Faaker See durchgeführt. Damit wird jedes Jahr allen Menschen gedacht, die im Wasser sterben mussten. Initiator dieser Veranstaltung war Tauchwart Rudi Ljevsic. Diese vom Touristikbüro Faak unterstützte Attraktion findet mittlerweile am Aichwaldsee statt. Neben der Seeüberquerung um das "Blaue Band" zählt das Christbaumtauchen zu den wichtigsten Veranstaltungen der Einsatzleitung. Dieses Event wird jedes Jahr von hunderten Zusehern verfolgt und ist eine der bedeutendsten touristischen Attraktionen unserer Ferienregion.









Rudi Ljevsic wird Einsatzleiter Die großangelegte Übung im Strandbad Drobollach
1997 wurde Rudi Ljevsic neuer Einsatzleiter un der gesamte Vorstand neustrukturiert. Mit der Verlegung des Rettungsbootes von der Insel ins Strandbad Faak konnte die Effizienz und Einsatzmöglichkeit unserer Rettungskräfte weiter gehoben werden. Neu angeschaffte Funkgeräte ermöglichten endlich die lückenlose Erreichbarkeit rund um den See.
1998 stellte das Christbaumtauchen den ersten Besucherrekord auf und zählte schon zu den wichtigsten Kärntner Veranstaltungen. Der ORF sendete einen ausführlichen Bericht österreichweit.
Im Juli 2000 veranstaltete die Einsatzleitung Faak im Strandbad Drobollach, gemeinsam mit der Feuerwache Villach eine großangelegte Unfallübung. Rettungseinsätze wurden den vielen Zusehern anschaulich demonstriert.
Gleichzeitig konnte das neue Einsatzgebäude in Drobollach, das gemeinsam mit der Stadt Villach realisiert worden war, eingeweiht werden. Seither besitzen die Rettungsschwimmer auf der Villacher Seite des Sees ebenfalls einen modernen Geräte- und Sanitätsraum mit einer stationären Funkanlage.




Karl-Stefan Graber wird neuer Einsatzleiter Karl-Stefan Graber mit Jugendwartin Tanja Ogradnig
und einer Klasse der Volksschule Latschach
Im Frühjahr 2002 übernahm der langjährige Technische Leiter, Karl-Stefan Graber, die Einsatzleitung und begann verstärkt die Jugenarbeit zu fördern. Gemeinsam mit der Volksschule Latschach führte die neue Jugenwartin Tanja Ogradnig Kinderschwimmkurse durch. Von Mai bis Juni machten die Taucher eine Seereinigung: Über eine Tonne Unrat wurde vom Seegrund befördert. Von Ende Juni bis Anfang September wurde ein Dienstplan eingeführt, der seitdem die fixe Besetzung des Rettungsbootes und der Einsatzstellen rund um den See and den Wochenenden garantiert. Damit ist auch eine großräumige Überwachung der Badegäste gewährleistet. Die Fitness der Rettungsschwimmer wird durch wöchentliche Schwimmtrainings gestärkt. Zusätzlich liefert die seit 1999 eingeführte interne Seeüberquerung einen interessanten Vergleich und die perfekte Leistungsüberprüfung aller aktiven Mitglieder.

Taucher Stefan Pichler mit einem interessanten Fundstück bei der Seereinigung




Ein neues Rettungsboot zum 40.Geburtstag Unser Geburtstagsgeschenk: Adler8
Rechtzeitig zum 40 jährigen Jubiläum, quasi als Geburtstagsgeschenk erhielt unsere Einsatzleitung ein neues, modernes uns leistungsfähiges Rettungsboot. Nach 18 Jahren war das alte Boot den Anforderungen am See nicht mehr gewachsen und wurde Ende der Saison 2002 ausgemustert. Mit finanzieller Hilfe der Gemeinden Finkenstein am Faaker See und Villach und des Landesverbandes konnte dieses Vorhaben realisiert werden. Das neue Boot ist in seiner Bauweise und der Länge von 7 Metern dem alten Boot ähnlich und wie maßgeschneidert für die Bedürfnisse am Faaker See.











Einsatzleitung 2003 Unsere Einsatzstelle im Jahr 2003
Im Jubiläumsjahr 2003 hat die Einsatzleitung Faaker See 277 Mitgliederm davon 130 Kinder, 67 unterstützende und 80 aktive Mitglieder. 30 Retter, 18 Helfer, 5 Schiffsführer, 6 Taucher und 3 Lehrer stehen zu Verfügung.
30 Erste-Hilfe Leistungen, 44 Boots-, 32 Sach-, 101 Personenbergungen, 1 Lebensrettung und zahlreiche Überwachungs- und Hilfeleistungen wurden im sommer 2002 durchgeführt. Das zeigt die hohen Anforderungen an unserer Einsatzleitung. Diese Zahlen demonstrieren auch die Motivation und Einsatzbereitschaft aller Rettungsschwimmer, die in vielen Stunden freiwillig und ehrenamtlich Dienst versehen.
Die Faaker Rettungsschwimmer möchten sich bei allen Sponsoren für ihre Unterstützung und Treue bedanken. Unser Dank gilt auch dem Seebesitzer Dr. Bucher und der Seeverwaltung unter Dipl.Ing. Hold für die gute Zusammenarbeit.
Danken wollen wir auch allen Mitgliedern und Helfern, die in diesen 40 Jahren ihre Freizeit in den Dienst der guten Sache gestellt und so die erfolgreiche Arbeit de ÖWR am Faaker See ermöglicht haben.
Die Aufgabe unserer Einsatzleitung ist es, das Geschaffene zu bewahren, die Ideale und Ziele der ÖWR-Pioniere zu verfolgen und mit allen Kräften für die Sicherheit am See zu sorgen. Außerdem wollen wir weiterhin Kinder und Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten.

Im Sinne der ÖWR Parole: Jederzeit einsatzfähig, jederzeit einsatzbereit, kostbares Menschenleben vor dem nassen Tod zu retten, wollen wir in die nächsten 40 Jahre gehen.


Besuch des Landeshauptmannes Im August 2003 stattete der Landeshauptmann Jörg Haider unserer Einsatzstelle einen Besuch ab. Er konnte sich anlässlich des 40 Jahrjubiläums ein Bild von unserer Einsatzstelle machen und wurde mit dem neuen Einsatzboot eine Runde um den See mitgenommen. Zuvor konnten wir bei einem Gewittersturm einen Vater und seine 5 jährige Tochter aus den Fluten retten.


Großeinsatz 2003 Am 24. August wurden wir um 22:00 Uhr von einer vermissten Person verständigt. Der 20 jährige Oberösterreicher war auf den See hinausgeschwommen und nicht mehr zur¨ckgekehrt. Etwa 100 Einsatzkräfte mit 5 Motorbooten und ein Hubschrauber waren an der Suche beteiligt. Am 20. September gab der See das Opfer frei. Bei einer Suchaktion konnten wir den Toten 50 Meter vom Camping Gruber entfernt entdecken und bergen.


Neues Alarmierungssystem Ab 2004 trat das neue Alarmierungssystem mit der Notrufnummer 130 über die LAWZ in Kraft. Bereits am 1. Mai um 01:00 Uhr früh wurden wir so zu einem Ernstfall nach Drobollach gerufen, wo 4 Jugendliche bei einer nächtlichen Spritztour mit einem Tretboot gekentert waren. Glücklicherweise konnten sich alle unversehrt ans Ufer retten.


Blaues Band 2004 Anlässlich der 40. Seeüberquerung um das "Blaue Band vom Faaker See" gab es eine Leistungsschau im Strandbad und eine Schauübung gemeinsam mit Einsatzkräften von Rettung und Feuerwehr.

Schauübung mit FF-Faak beim Blauen Band 2004




Neue Schiffsführer Am 13. August schafften 11 Kameraden die Schiffsführerprüfung am Faaker See. 3 Monate dauerte die Ausbildung, die theoretisch und praktisch von unserer Einsatzstelle durchgeführt wurde.


Einsatzübung mit FF-Faak FF-Faak und unser Adler8
Im September gab es auf der Faaker See Insel eine großangelegte Übung. Gemeinsam mit den Feuerwehren Faak und Latschach und mit der Einsatzstellle Villach wurde der Ernstfall geübt und die Kooperation unter den verschiedenen Einsatzorganisationen ausgebaut.

















Eisübung mit FF-Faak 2005 Eisübung im Strandbad Faak
Im Jänner 2005 gab es am Faaker Sees eine Eisbergeübung, wo die 40 Teilnehmer mit möglichen Gefahren und Unfällen konfrontiert wurden. Geübt wurde die Selbstrettung und die Bergung mittels behelfsmäßigen und ordentlichen Rettungsmitteln.

















Einsatzübung am Aichwaldsee Am 11. Juni übten wir mit der FF Faak für den Ernstfall am Aichwaldsee. Annahme war ein Brand des Badehauses und die Suche nach einer vermissten Person am zweiten Badesee unserer Gemeinde. Zur Anwendung kam das neuinstallierte Einsatzboot.


Einsatzübung mit Hindernissen Anfang Juni war eine Übung im Bereich Halbinsel geplant. Da diese von der Gutsverwaltung untersagt wurde, verlegten wir das Einsatzszenario auf den Aichwaldsee.


Heinz Lambauer, 40 Jahre Wasserrettung Heinz Lambauer, langjähriger Jugendwart wurde von Bürgermeister Harnisch für seine 40 jährige Mitgliedschaft und seine Verdienste geehrt.

Unser Heinz Lambauer mit unserem Einstazstellenleiter Charlie



Lebensrettung 2006 Am 17. Juni wurde ein Mann mit Beinkrämpfen von unseren Rettungsschwimmern Andreas Karlbauer und Patrik Dobernig 50 Meter vom Ufer entfernt gerettet.


Einsatzübung mit FF-Faak und Polizei 2006 Am 29. September gab es mit der Feuerwehr und Polizei Faak eine Einsatzübung auf der Paprikainsel. Mit 25 Teilnehmern wurde die Partnerschaft für die Sicherheit am Faaker See weiter ausgebaut.

FF-Faak auf unserem Adler8



Großalarm April 2007 Am 13. April gab es Großalarm am Faaker See. 3 Männer waren mit ihrem Ruderboot gekentert und trieben etwa 150 Meter vom Ufer entfernt im 12 Grad kalten Wasser. 50 Einsatzkräfte waren sofort zur Stelle. Wir rückten mit dem Rettungsboot aus und begannen mit der Suche. Da die Männer sich selbst ans Ufer retten konnten, war unsere Aufgabe die Bergung der gekenterten Bootsteile.


Großübung Egger-Bucht Unser Adler8 mit Hebebalon
Ende April waren wir mit Rettungsboot und Tauchern Teil einer großen Übung im Bereich Kalzabrücke in der Egger Bucht. Annahme war ein versunkenes Auto und die Bergung einer darin befindlichen Person. Insgesamt waren an der Übung über 200 Einsatzkräfte von Wasserrettung, Bundesheer, Rotem Kreuz, Bergrettung und Feuerwehr beteiligt.

















Werbung für die ÖWR Im Juni 2007 wurden mittels Aufkleber und Informationsschildern, die rund um den See angebracht wurden, die Notrufnummer 130 publik gemacht. Zu diesem Zweck besuchte der ÖWR Präsident Reinhart Rohr unsere Einsatzstelle.


Große Suchaktion 2007 Am 2. August kam es zu einer großangelegten Suchaktion. Eine deutsche Urlauberin war schon längere Zeit am See unterwegs und noch nicht zurückgekehrt. Ihr Mann schlug Alarm und brachte die Rettungskette in Gang. Die Aktion wurde mustergültig von unseren Kräften geleitet und die Frau im Bereich der Faaker Bucht unversehrt aufgefunden und geborgen. Im Einsatz standen 3 Boote und 2 Feuerwehren, insgesamt 50 Einsatzkräfte.


ÖWR-Faaker See am Cover der Draustädter Im Sommer 2007 gab es in der Draustädter einen ausführlichen Bericht über unsere Einsatzstelle. Besonderes Highlight dabei: Unser Gregori Josef am Cover

Unser Gregori Josef



Euro2008 Übung Die Atemschutzträger der FF-Faak
Um für eventuelle Unfälle während der EURO 2008 gerüstet zu sein, veranstalteten wir gemeinsam mit den Feuerwehren Faak und Latschach und mit der Polizei Faak eine Einsatzübung im Bereich Camping Arneitz. Auch die Nachbareinsatzstelle Wernberg war mit ihrem Boot und Tauchern dabei. Im Rahmen der Übung wurde ein versunkenes Boot mittels Hebeballon gehoben. Insgesamt standen über 50 Helfer im Einsatz.

Unsere Einsatzkräfte




45 Jahre ÖWR Faaker See Die Einweihung unseres neuen mobilen Einsatzbootes
Am 3. August feierten wir im Strandbad Faak unser 45. Jähriges Bestehen. Neben der Seeüberquerung und einer Schauübung stand ein Festakt, bei dem das neue mobile Boot getauft wurde, am Programm. Constantin Kaiser konnte in einer Zeit von 8,24 einen neuen Streckenrekord beim "Blauen Band" aufstellen.

Unser Schnorcheltrupp bei der Schauübung




Umbau unsere Zentrale 2009 Unser Einsatzstellenleiter Charlie bei der Arbeit
Um unsere Einsatzstelle auf dem neuesten Stand zu halten und sie auch unseren steigenden Mitgliederzahlen anzupassen, machten wir uns Ende 2008 an die Arbeit und begannen unsere Zentrale völlig neu zu gestalten.

Unsere neue Zentrale von Außen




Einweihungsfeier unserer neuen Zentrale Die offizielle Eröffnung unsere neuen Zentrale
Nachdem wir den Umbau unserer Zentrale im Frühjahr abgeschlossen hatten, gab es am 3.Juli 2009 einen Tag ganz im Zeichen unserer neuen Einsatzstelle. Nach einem Tag der offenen Tür am Vormittag und der offiziellen Eröffnung, bei der zahlreiche Ehrengäste geladen waren, gab es am Nachmittag noch ein gemütliches Beisammensein am Buffet beim Strandrestaurant. Somit stand einer perfekten Zusammenarbeit in einer der modernsten Einsatzstellen Österreichs nichts mehr im Wege.

Unser stolzes Team vor unserer modernen Zentrale